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Gebäude im historischen Ortskern Levern

Im Heft Nr. 54 des Westfälischen Heimatbundes über Westfälische Kunststätten (Ausgabe 1989) hat der Historiker Dr. Alfred Pohlmann aus Münster folgende Würdigung vorgenommen:

“Der Leverner Hügel zählt zu den besterhaltenen und baugeschichtlich wertvollsten Dorfkernen im weitem Umkreis. Das unveränderte Nebeneinander von Kloster- und Gemeindekirche aus gotischer Zeit, die vollständig erhaltene Anlage eines protestantischen Damenstifts in Gestalt barocker Adelskurien und Stiftsbedienstetenhäusern im Umkreis der beherrschenden Kirche begründen den hohen Denkmalwert dieser historischen Anlage. Die Geschichte ist hier noch an den überlieferten Baudenkmälern ablesbar”

Im historischen Ortskern haben neben der Kirche weitere Gebäude die unter Denkmalschutz stehen, eine eigene geschichtliche Bedeutung.

Besuchen Sie den Ortskern doch am Besten bei einer unserer interessanten historischen Erlebnisführungen.

Altes Amtshaus und Stallungen

2013-08-16 Sehenswertes Levern 043Erbaut 1700: Zur Eingangsseite dreifach auskragender Fachwerkgiebel. Im 18. und 19. Jahrhundert Postgasthof. Mitte des 19. Jahrhunderts wirkte hier die bekannte Kochbuchautorin Henriette Davidis. 1900-1973 Sitz der Amtsverwaltung Levern. Danach (bis Mitte 2012) Fremdenverkehrsamt , Gemeindearchiv, BSG-Büro, Ausstellungsräume.

2013-08-16 Sehenswertes Levern 041 Aktuell wird das Haus umgebaut und renoviert. Ab Sommer 2014 dient es dann als Verwaltungsgebäude. Direkt gegenüber befanden sich die Stallungen für die Postpferde: Dieses Haus wurde im Jahr 2012 grundsaniert und dient als private Wohnung.

Pfarrwittwenhaus

2013-08-16 Sehenswertes Levern 039Erbaut 1696 (Alte Haus-Nr. 149): Vom Gemeindeprediger Hieronymos Grothe aus eigenen Mitteln als Ruhesitz für sich oder seine Witwe erbaut. Er starb 1707 mit 48 Jahren. Durch seine Vorsorge konnte seine Witwe mit ihren Kindern noch 14 Jahre lang in diesem Hause wohnen. Frau Grothe starb 1721. 1748 wurde das Haus von der Kirchengemeinde gekauft und diente bis 1838 mehreren Predigerwitwen als Wohnsitz. Heute befindet sich das Gebäude in privat Besitz.

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Die bekannte Kochbuchautorin Henriette Davidis bewohnte dieses Haus von 1849 bis 1865 und kochte gegenüber im Postgasthof (Altes Amt). Heute werden die alten Rezepte im Hotel Meyer-Pilz gerne nachgekocht.

Heimathaus - Gemeindeprediger-und Küsterhaus

2013-08-16 Sehenswertes Levern 007Erbaut 1714 (Alte Haus Nr. V): Für den Gemeindeprediger gebaut, diente bis 1817 verschiedenen Predigerfamilien als Wohnsitz, wurde dann Küsterhaus und 1945 wieder Pfarrhaus bis 1963. Dann Anpachtung durch das Amt Levern und Verwendung zu Verwaltungszwecken. 1973 im Zuge der Gebietsform Gemeinde Stemwede als Rechtsnachfolgerin neue Pächterin des Hauses.

image1988 Eröffnung einer musealen Ausstellung als „Heimstube“. 1994 nach Ausbau des Dachbodens „Heimathaus“ mit 330 qm Ausstellungsfläche. Lateinische Torbogeninschrift: (übersetzt):

„Zur Ehre Gottes, zum Nutzen der Kirche und zur Bequemlichkeit ihres Dieners ist des Pfarrhaus errichtet im Jahr 1714“ Weitere Infos zum Heimathaus finden sie hier. Hier können Sie sich den Heimathaus - Flyer downloaden.

Häuserzeile südlich des Kirchplatzes

2013-08-16 Sehenswertes Levern 010Erbaut Ostteil 1751 – Westteil 1852 – Mitteltrakt 1753-1810: (Alte Haus-Nr. 88): Volksschule, zeitweise als Textilgeschäft und Zweigstelle der Kreissparkasse Lübbecke. Im mittleren Teil befindet sich seit Anfang 2013 das Jobcenter und das Amt proArbeit. 2013-08-16 Sehenswertes Levern 003Ganz links befindet sich der heutige “Totenwagenschuppen”. Dieser wird z.B. zum Weihnachtsmarkt geöffnet.

Stiftspredigerhaus / Kantorei / Volksschule

Alte Kantorei sm

Erbaut 1746 (Alte Haus-Nr. IV): Pfarrhaus für den Stiftsprediger bis 1805 (Eingang der Stiftsprediger-Stelle). 2013-08-16 Sehenswertes Levern 0331810 – 1952 Kantorei / Volksschule. 1952 – 1959 Konfirmandensaal, ev. Gemeindehaus.

Ehemalige Synagoge

2013-08-16 Sehenswertes Levern 054Erbaut 1873: Von der jüdischen Gemeinde in Levern als Versammlungsraum und Schule erbaut. Der Synagogengemeinde gehörten 80 Mitglieder an. Ihre Zahl verringerte sich bis 1932 auf 10 Personen aus 3 Familien, die bis 1937 auswanderten und in deutsche Großstädte verzogen.

Alte Gedenktafeln aus Holz

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Die Stiftskurien – Wohnsitze der Stiftsdamen

Die Stiftkurien von Levern sind aus dem ehemaligem Kloster Levern entstanden.

Die im 17. und 18. Jahrhundert vom Landadel errichteten barocken Stiftskurien und auch die Propstei verkörpern einen einheitlichen Bautyp:

Fachwerkbauten, ein-oder zweigeschossig, auf massiven Sockelgeschossen, Walmdächer, Westseite verschiefert oder Verbrettert und ein Wappenstein der adligen Bauherren, meist über dem Hauseingang.

Stiftskurie von Wendt-Leeradt - Propstei

2013-08-16 Sehenswertes Levern 011Erbaut 1675: Das größte und imposanteste Stiftshaus ist die ehemalige Propstei von 1675. Ihr Erbauer, der Propst Johan Adrian von Wendt, war Domherr in Minden, Osnabrück und Haberstadt. Es war der Dienstsitz der Pröpste und hier war auch das Stiftsgericht (mit Funktionen eines Amtsgerichts)  untergebracht. image Von 1818 – 1974 befand sich hier die Apotheke. Heute wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt und ist in Privatbesitz.

Stiftskurie von Schele und Kuhoff

2013-08-16 Sehenswertes Levern 019Erbaut 1693 (Alte Haus Nr. 147):
Eingeschossiges Fachwerkhaus über hohem Steinsockel. Das Adelshaus Schele ist ansässig in Melle, der “Schelenhof” ist vielen Menschen aus dem Osnabrücker Raum ein Begriff.

1813 – 1882 Gerichtsstelle
1833 – 1952 Volksschule , danach Mietwohnungen
Seit 2012 im Privatbesitz
Ab 2013 soll hier ein Café entstehen.

Stiftskurie von Korff

2013-08-16 Sehenswertes Levern 016Erbaut 1752: Zweigeschossiger Fachwerkbau mit kräftig auskragendem Obergeschoß. Aktuell in privater Nutzung.

Stiftskurie von Grapendorf

2013-08-16 Sehenswertes Levern 026Erbaut 1674: Die älteste Kurie in Levern. Zweigeschossiger Fachwerkbau auf hohem Sockel. 1869 – 1986 Gärtnerei Langenberg Durch neuen Eigentümer gab es in den 90er Jahren eine große Renovierung.  Privateigentum

image Zum Weihnachtsmarkt (am 2. Adventswochenende) wird der wunderschöne Gewölbekeller geöffnet und als Weinschänke genutzt.

Stiftskurie von Vincke (Löwenburg)

2013-08-16 Sehenswertes Levern 028Vorgängerbau 1682 – Ersatzbau 1799: Zweigeschossiger Fachwerkbau auf massiven Kellergeschoß. Mit renoviertem Gewölbekeller. Nach 1810 mehrfacher Eigentumswechsel. Nach dem Erwerber Löwenstein “Löwenburg” genannt. Zwischenzeitlich als Kinderheim genutzt. 2002/2003 umfangreiche Sanierung und jetzt Mietwohnhaus. Die Löwen vor dem Haus wurden nachträglich aufgestellt. imageDer Gewölbekeller dient zum Weihnachtsmarkt (am 2. Advent) als Wirtshaus. Mehrfach wurden hier auch schon historische Theaterstücke aufgeführt.

Stiftkurie von der Horst

2013-08-16 Sehenswertes Levern 021

Abtei (Äbtissinnen-sitz)

1755 durch den Propst und Preußischen Minister Friedriech Freiherr von der Horst erbaut.
Fünf Äbtissinnen diente die Abtei als Residenz. Eigentum der Kirchengemeinde Levern. Pfarrhaus.

Leverner Tafeln

Südlagerflöz

imageAm 14. April 1837 erhielt Gutsbesitzer Schumacher zu Wedigenstein vom königl. Oberbergamt Dortmund die Erlaubnis im Bezirk Gemeinde Levern nach Steinkohlen zu schürfen. Das Mutungsrecht lief unter dem Namen Südlagerflöz auf dem Buchhofe des Levernschen Hügels. Die Leverner Tafeln - Südlagerflöz - Audio zum Download

 

Der Göpel

2013-08-16 Sehenswertes Levern 024Ist ein Antrieb von Landmaschinen wie Dreschkasten, Hexelmaschine. Getreidemahlwerk usw. Bestehend aus einer Zahnübersetzung mit einer Deichsel zum Drehen der im Kries von Pferd oder Ochse bewegt wird.

Jungfernkrieg zu Levern

2013-08-16 Sehenswertes Levern 038Im Dezember 1656 entbrannte an dieser Stelle der sogenannte Jungfernkrieg zu Levern. Die Stiftsdamen rissen einen Zaun des Nachbarn weg. Es entstand ein Streit mit den bürgerlichen Frauen. Der Drost von Reineberg schickte den Vogt mit Schützen um den Krieg zu schlichten. Ausspruch: “Hier werden Weiber zu Hyänen” [mapsmarker marker="20"]

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